Rohre, Kälte und Geothermie: Notdienst-Vermittlung im Markt Holzkirchen
Ein Tipp vorweg für alle, die in Holzkirchen ein Haus haben: Prüfen Sie im Herbst, ob die Außenzapfstelle abgesperrt und entleert ist. Der Markt im Landkreis Miesbach liegt auf rund 670 Metern am Südrand der Münchner Schotterebene, und hier kommt der Frost früher und bleibt länger als in der Stadt. Leitungen in ungeheizten Garagen, Dachgeschossen und Gartenhäusern frieren ein; beim Tauwetter zeigt sich, wo das Rohr geplatzt ist. Genau für solche Fälle vermittelt Seibel365 Partner-Handwerker, die Holzkirchen und das Oberland bedienen.
Eingefroren – und jetzt?
Kommt aus einem Hahn kein Wasser mehr, obwohl der Haupthahn offen ist, steckt vermutlich ein Eispfropf in der Leitung. Nicht mit offener Flamme auftauen, sondern den betroffenen Strang absperren, den Raum vorsichtig erwärmen und den Hahn offen lassen, damit Druck entweichen kann. Tropft oder sprudelt es nach dem Auftauen, hilft nur noch der Haupthahn und ein Anruf. Ein Installateurbetrieb aus unserem Partnernetzwerk ersetzt das geplatzte Stück und sagt Ihnen, welche Leitungen Sie besser dämmen. Mehr zur Vorbereitung auf den Winter steht unter Tipps.
Geothermie, Fernwärme und Thermen
Holzkirchen fördert aus rund 5.000 Metern Tiefe 155 Grad heißes Wasser und betreibt damit ein eigenes Fernwärmenetz. Angeschlossene Häuser haben statt eines Kessels eine Übergabestation; fällt die Heizung aus, trennt sich die Zuständigkeit dort: Netzstörungen gehören zum Versorger, alles ab der Station – Pumpen, Regelung, Druckverlust, Luft im System – zum Eigentümer und damit zu einem Heizungsnotdienst. Außerhalb des Netzes laufen Gasthermen und Ölkessel, die bei Störcodes, Zündproblemen oder leerem Ausdehnungsgefäß fachkundige Hilfe brauchen. Riecht es nach Gas, ist nicht der Notdienst zuständig, sondern der Gasnetzbetreiber oder die Feuerwehr – von außerhalb des Gebäudes anrufen.
Wasser vom Taubenberg
Die Gemeindewerke versorgen über 8.000 Haushalte aus sechs Tiefbrunnen am Taubenberg, unweit der Fassungen, aus denen auch München sein Mangfallwasser bezieht. Mit 16,1 bis 17,9 °dH ist es hart: Boiler, Durchlauferhitzer und Armaturen verkalken, Spülkästen laufen nach, Siebe setzen sich zu. Nach Ihrem Anruf beschreiben Sie das Problem, wir organisieren einen Partnerbetrieb, und der bespricht mit Ihnen vor Arbeitsbeginn, was es kostet. Beauftragt wird der Betrieb von Ihnen; Seibel365 koordiniert und hat in Holzkirchen keinen eigenen Standort.
